Apple will wohl seine proprietären Ambitionen weiterführen und markiert Java als deprecated für OS X. Das heißt in der Praxis, keine Pflege der OS X-Implementierung von Apples Seite. Vielleicht gibt sich Oracle ja her, glauben tue ich das aber nicht. Bisher hat Oracle wenig Uneigennützigkeit an den Tag gelegt, denn das Interesse für OS X wird sich bei Oracle in deutlichen grenzen halten.
Worauf das ganze abzielt lässt sich nur spekulieren. Bisher wurde die Java-Implementierung von Apple auch eher unregelmäßig gepflegt und Sicherheitslücken standen oft lange offen, bis Besserung kam. Man distanziert sich vermutlich von dem ohnehin ungeliebten Kind Java und setzt weiter voll auf Entwicklungen aus dem eigenen Haus. Wer für OS X entwickeln möchte, der soll das vermutlich am besten mit der eigenen IDE XCode tun. Jedenfalls dann, wenn man Wert darauf legt, seine Anwendung auch im zukünftigen Appstore für OS X zu präsentieren.
In meiner subjektiven Konzern-Unbeliebtheitsskala ringen Apple und Oracle derzeit um den ersten Platz. Wenn auch aus unterschiedlichen Gründen.
via http://javabarista.blogspot.com/2010/10/deprecated-java-fur-mac-os-x.html
Update 13.11
Es geht doch. Ehrlich gesagt bin ich überrascht. via heise
Freitag, 22. Oktober 2010
Donnerstag, 21. Oktober 2010
Webanwendungen beschleunigen
Ist schon blöd, wenn sich Webanwendungen langsam anfühlen. Die (leider in PHP geschriebene) Bibliothek CSS-JS-Booster nutzt einige Tricks, um den Webseitenaufbau zu beschleunigen. Besonders nett finde ich den, Dateien zu einem HTTP-Request zusammenzufassen. Einen guten Einstiegsartikel zu der Thematik gibt es bei peterkroener.de.
Unschlagbar ist ansonsten noch die Uralttechnik, mit Sprites zu arbeiten. Kurzbeispiel zum reinschnüffeln gibt es hier: www.websiteoptimization.com
Unschlagbar ist ansonsten noch die Uralttechnik, mit Sprites zu arbeiten. Kurzbeispiel zum reinschnüffeln gibt es hier: www.websiteoptimization.com
Dienstag, 19. Oktober 2010
Oracle macht sich unbeliebt
Ist schon schlimm, was Oracle sich mit den von Sun zugekauften OpenSource-Projekten erlaubt. Erst mit Opensolaris (www.golem.de/1008/77424.html) dann LibreOffice (www.golem.de/1010/78718.html). Microsoft hat ja auch ziemlich lange gebraucht, um zu lernen, wie man mit Communities umzugehen hat. Bei Oracle steht die Erfahrung wohl noch aus. Ich hoffe, LibreOffice kann sich weiterhin behaupten und Oracle lernt im Umgang mit Community-Projekten dazu. Die Arroganz, mit der der Konzern derzeit auftritt, finde ich einfach unerträglich.
Sonntag, 17. Oktober 2010
Auftraggeber und "Etwas ganz einfaches"
Wenn Auftraggeber bei der Anforderung einer Funktionalität mit Sätzen wie "Muss auch gar nicht kompliziert sein" oder "Da reicht etwas ganz einfaches" kommen, schrillen bei mir immer die Alarmglocken. In den allermeisten Fällen reicht die einfache Lösung nämlich nicht und ein Rattenschwanz an Forderungen wird nachgereicht. Folgendes Verhalten stellt sich im weiteren Verlauf häufig ein:
1. Es soll nach Möglichkeit nichts kosten, was aber nicht heißt, dass die ausgelieferte Lösung den Ansprüchen genügt. Dies ist oft der Auftakt um das Gefeilsche einer jeden weiteren kleinen Funktion.
2. Der Auftraggeber meint eine Funktion, die er von woanders kennt, ist sich aber nicht im klaren, was da in Wirklichkeit alles hinter steckt. Wenn die Ideenquelle benannt wird, lässt sich der Aufwand im Vorfeld evaluieren und der Schaden in Grenzen halten. Leider kommt es meist anders und man kann im Nachhinein jede einzelne Funktion auf Zuruf nachpflegen.
3. Eigentlich hat sich der Auftraggeber gar keine Gedanken gemacht, was er eigentlich will. Entsprechend diffus ist die Beschreibung. Insich widersprechende Funktionalitäten sind da keine Seltenheit.
In vielen solcher Fälle meint der Auftraggeber, außerdem auf so etwas wie ein Pflichtenheft verzichten zu können, was in der Praxis heißt, dass ein solches gemäß dem Gesprächsverlauf erstellt werden muss. Die Überraschung ist oft groß, welchen Umfang dieses dann trotz der geringen Funktionalität doch annimmt.
1. Es soll nach Möglichkeit nichts kosten, was aber nicht heißt, dass die ausgelieferte Lösung den Ansprüchen genügt. Dies ist oft der Auftakt um das Gefeilsche einer jeden weiteren kleinen Funktion.
2. Der Auftraggeber meint eine Funktion, die er von woanders kennt, ist sich aber nicht im klaren, was da in Wirklichkeit alles hinter steckt. Wenn die Ideenquelle benannt wird, lässt sich der Aufwand im Vorfeld evaluieren und der Schaden in Grenzen halten. Leider kommt es meist anders und man kann im Nachhinein jede einzelne Funktion auf Zuruf nachpflegen.
3. Eigentlich hat sich der Auftraggeber gar keine Gedanken gemacht, was er eigentlich will. Entsprechend diffus ist die Beschreibung. Insich widersprechende Funktionalitäten sind da keine Seltenheit.
In vielen solcher Fälle meint der Auftraggeber, außerdem auf so etwas wie ein Pflichtenheft verzichten zu können, was in der Praxis heißt, dass ein solches gemäß dem Gesprächsverlauf erstellt werden muss. Die Überraschung ist oft groß, welchen Umfang dieses dann trotz der geringen Funktionalität doch annimmt.
Benoît Mandelbrot und die rekrusive Mathematik
Die Mandelbrot-Formen, oder Apfelmännchen kennt vermutlich jeder, der mit C= oder älteren Computern aufgewachsen ist. Der Entdecker dieser Formen, Benoît Mandelbrot, ist vor kurzem verstorben. Ein Genie, dessen Ideen in der Fachwelt nicht unumstritten waren. Diese im Grunde ganz einfachen, rekursiven Bilder gehörten bei mir, wie wahrscheinlich auch bei vielen anderen, zu einer der frühen Schritte auf dem Weg zur Programmierung. Umfänglich verstanden, was diese Mandelbrot-Formen eigentlich ausmachen, habe ich aber erst viel später. Aus aktuellem Anlass, möchte ich hierzu eine Dokumentation empfehlen, die die Möglichkeiten und das Vorkommen fraktaler Mathematik auf spannende Weise erzählt. Die vier Videos gehören zusammen.
Und nach der Dokumentation hat man auch gleich doppelten Spaß im Klassiker der Mandelbrot-Darstellung ein wenig herumzuklicken: http://spaz.ca/aaron/SCS/fractals/
Und nach der Dokumentation hat man auch gleich doppelten Spaß im Klassiker der Mandelbrot-Darstellung ein wenig herumzuklicken: http://spaz.ca/aaron/SCS/fractals/
Freitag, 17. September 2010
Stackoverflow: Die besten Code-Kommentare
Gerade vorhin habe ich wieder mal einen Hinweis zu einem Beitrag auf Stackoverflow zugespielt bekommen. Dieses Mal handelt es sich um eine Sammlung von Source-Code-Kommentaren.
http://stackoverflow.com
http://stackoverflow.com
Mittwoch, 1. September 2010
Mp3-Player und die Titel-Reihenfolge
Jedes meiner Mp3-Fähigen Geräte hat die Macke, es mit der Reihenfolge der Titel nicht so genau zu nehmen. Das ist bei Hörbüchern natürlich besonders dämlich, weil ich mir die einzelnen Kapitel nur ungern in mehr oder minder zufälliger Reihenfolge anhören mag. Eine Lösung verspricht das Utility FATSort. Problem ist nämlich häufig, dass die Reihenfolge, mit der die Titel im Dateisystem eingetragen wurden, den Ausschlag gibt.
via Dirks Logbuch
via Dirks Logbuch
Sonntag, 15. August 2010
Strangest language feature
wieder ein Post bei Stackoverflow, den ich noch nicht kannte, und der eine richtig gute Sammlung von unmöglichen Sprachfeatures bietet.
http://stackoverflow.com/questions/1995113/
http://stackoverflow.com/questions/1995113/
LadyJava Music Video for JavaZone
Einfach mal cool gemachtes Musik-Video. Mal gucken, wie lange das online ist, bis das auch wieder gesperrt wird.
Freitag, 9. Juli 2010
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