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Samstag, 7. Juni 2014

Eclipse Luna, was gibt es neues für Java-Entwickler

Eclipse Luna 4.4 steht vor der Tür, das Release ist für den 25.6 geplant und der Release Cadidate sieht schon sehr gut aus. Auch wenn es einiges neues gibt, fühlt sich die IDE wie gewohnt an. Viele kleine Details wurden geändert, die im einzelnen kaum ins Auge fallen. Ein neuer Button hier, leicht veränderte Symbole dort, die übrigens vollständig auf png umgestellt wurden und nun weniger kantig wirken. Ins Auge hingegen sticht das veränderte Source-Highlighting, dass nun zum Beispiel auch lokalen Variablen eine Farbe verpasst und Konstanten in fettem Blau präsentiert. Dazu passt das, dem Trend folgende und lang erwartete Dark-Theme, das ich ausnehmend gut gelungen finde. Hierzu ergänzend ist das Eclipse Color Themes-Projekt eine gute Anlaufstelle, um die Oberfläche noch weiter zu individualisieren. Weiter wurden Leerräume entfernt, so dass die Oberfläche auch gleich Raumsparender daherkommt. Das Quick Access-Feld lässt sich nun ebenso wie der Perpective-Switcher oder gleich die gesamte Toolbar-Leiste ausblenden.

Die Änderungshistorie im Editor bleibt auch nach dem Schließen und wieder öffnen erhalten. Somit endet die Undo-Funktion nicht mehr mit dem Zustand mit dem die Datei geöffnet wurde, was ein zurückrollen zu vorherigen Bearbeitungssessions ermöglicht.

Eines der meist nachgefragten Features mit 205 Votes ist eine Split-View für Editoren. Dieses ist nun endlich umgesetzt. Im Hauptmenü unter Window → Editor gibt es zwei neue Menüpunkte Toggle Split Editor (Horizontal) und Toggle Split Editor (Vertical) mit denen sich der aktive Editor teilen lässt.

Neue Quick-Fixes zum Erzeugen von for-Loops erlauben das automatische erzugen von Schleifen-Konstruktionen. Das ging bisher nur eingeschränkt und wurde nun ausgebaut. (Siehe Bug 43018). Überhaupt hat sich in der Kategorie Code-Completion eine menge getan und so kommt Luna mit Intelligent Code Completion daher, dass mittels Statistik- und Community-Funktionalität zu erraten versucht, welche Aufrufe, bis hin zu Aufrufketten, vorzuschlagen sind.

Sehr schick ist der Marketplace Client (MPC) unter Help → Eclipse Marketplace mit dem sich Plugins, ganz ähnlich wie unter Firefox & Co., finden und installieren lassen.



Natürlich gilt nicht zuletzt die Java 8 Unterstützung als Grund schlichthin, um das neue Luna zu installieren. So lässt sich zum Beispiel eine anonyme Klasse per Quick-Assist in einen Lambda-Ausdruck umwandeln. Das neue Eclipse ist in vielen Details besser als das alte und es stellt sich das Gefühlt ein, dass man sich endlich vieler Kleinigkeiten angenommen hat, die ein abgerundeteres Bild zur Folge haben. Für mich seit langem das erste Mal, dass ein Eclipse-Update so frustfrei vonstatten geht und trotz Verwendung eines Vorabreleases keine groben Bugs das Nutzungsempfinden trüben. Einzig das Logo erscheint mir ein Griff ins Klo. Das Icon erweckt mit dem orange abgesetztem Halbkreis den Eindruck einer verschobenen Blau-Synchronisierung. Zumindest ist da für die nächste Version noch viel Luft nach oben.

Mittwoch, 27. Juli 2011

Speicheranalyse von Java-Anwendungen mit MAT

Eclipse mit MAT
Ich benutze in den meisten Fällen die VisualVM, wenn ich mir das Speicherverhalten einer Java-Anwendung ansehen möchte. Nach dem Motto: Andere Programmierer, andere Tools, wurde mir heute der Memory Analyzer (MAT) empfohlen, den es als RCP-Anwendung sowie als Eclipse-Plugin gibt. Ich habe es mal mit dem Plugin versucht, dass auf meinem Eclipse 3.6 auch problemlos installiert. Einen großen Abhängigkeitszoo gibt es zur Abwechslung mal nicht.

MAT erlaubt die Analyse von Speicherabbildern, kann aber nicht, so wie VisualVM, eine Anwendung live untersuchen. Dafür kann MAT mit vielen Analyse-Funktionen punkten. Die Dokumentation ist ganz ordentlich, so dass man sich in recht kurzer Zeit mit den Funktionen vertraut machen kann. Auf mich macht das ganze einen sehr brauchbaren Eindruck.

Mittwoch, 22. Juni 2011

Buntes für Eclipse

Vor einiger Zeit habe ich ja schon mal was zum Thema Color-Themes und Eclipse geschrieben. Das ganze ist inzwischen eine ganze Ecke weiter und man kann richtig schicke Themes basteln oder einfach eines von den vielen fertigen benutzen. Richtig schick das Ganze!

Eclipse Color Themes

Dienstag, 5. April 2011

Eclipse-Code-Template für Logger

Ein Eclipse-Code-Template will ich noch zum besten geben. Nämlich eines für den Javaeigenen Logger, das ich vorhin schnell zusammengestrickt habe:

Logger.getLogger(${enclosing_type}.class.getName()).log(Level.WARNING,
"${cursor}",${exception_variable_name});
${logger:import(java.util.logging.Logger)}

${level:import(java.util.logging.Level)}

Siehe auch Eclipse-Code-Template über eine Map iterieren
Und einiges nützliches gibt es auch wieder beim Stackoverflow.

Freitag, 1. April 2011

Eclipse-Code-Template über eine Map iterieren

Über eine Map iterieren ist nicht weiter schwierig. Eine besonders einfache Variante, wenn man Key- und Value beim iterieren haben möchte, habe ich vor gut zwei Jahren mal gepostet. Weil ich das hin- und wieder brauchen konnte, habe ich mir ein Eclipse-Code-Template dafür erstellt.

Einfach unter Window-Preferences auf der linken Seite Java->Editor->Templates auswählen und ein neues Template mit folgendem Inhalt anlegen.

${:import(java.util.Map.Entry)}
for (Entry<${keyType:argType(map,0)},${valueType:argType(map,1)}> entry :
${map:var(java.util.Map)}.entrySet()) {
  ${keyType} key = entry.getKey();
  ${valueType} value = entry.getValue();
  ${cursor}
}

Weiter habe ich im Feld Name for eingetragen, damit sich das in die übliche Liste einfügt, die ich beim Code-Completion nach Eingabe von for erhalte. Also im Java-Editor unter einer Map-Deklaration ein for und anschließend Ctrl+Space eingeben.

Dienstag, 11. Januar 2011

Eclipse Color Theme

Java-Editor mit Inkpot Theme
 vor einiger Zeit hatte ich ja schon mal ein Darktheme gepostet, das über den Preference-Wizard importiert werden kann. Jetzt gibt es da auch ein nettes Plugin für. Leider stehen nur zwei Themes zur Verfügung und eigene Einstellungen oder Themes sind nicht ohne Codeänderung möglich. Das was da ist, funktioniert aber ganz ordentlich. Einfach die Update-Site http://fhd.github.com/eclipse-color-theme/ eintragen und das Plugin installieren. Mit meinem Eclipse 3.5.1 hat alles super funktioniert. Nach dem obligatorischen Neustart findet man die Color-Themes in den Preferences. Github Projektseite: https://github.com/fhd/eclipse-color-theme

via it-republik

Mittwoch, 17. November 2010

Darktheme für Eclipse

Eigentlich bin ich mit der Farbgebung der Eclipse-Editoren ganz zufrieden und habe auch nie das Bedürfnis gehabt daran etwas zu ändern. Bis ich vor kurzem über ein Textmate-Farbschema gestolpert bin, dass ich unbedingt mal ausprobieren musste. Zwar werde ich es wohl nicht in Dauergebrauch nehmen, finde es aber trotzdem eine sehr nette und vor allem angenehme Variante, die es auf jeden Fall wert ist, ausprobiert zu werden. Leider sieht der Editor anschließend wie ein Alien in der Eclipse-IDE aus, da das Farbschema der restlichen UI beim alten bleibt.

Vor dem Ausprobieren empfiehlt es sich die alte Konfiguration zu sichern. Das geschieht über den Eclipse Preference-Exportwizard im Menü File->Export. Anschließend kann man mittels File->Import den Preference-Importwizard auf das neue Colortheme loslassen.

Das Farbschema kann man bei blog.ronnyristau.de downloaden.

Donnerstag, 19. Februar 2009

Linktips

Mastering Eclipse V3.4, Part 3: JDT text editor tips and tricks enthält auch für den geübten Eclipse Anwender   durchaus neues. Jedenfalls kannte ich "Automatically create locals" und "Breadcrumb bar" noch nicht. Oft ist man auch so eingefahren in seinem Nutzungsverhalten, dass man Neuerungen gar nicht mehr wahr nimmt. Die "Breadcrumb bar" gibt es erst seit Eclipse 3.4. Vermutlich der Grund, warum ich die noch gar nicht wahr genommen habe. Bei uns ist Eclipse 3.2 noch das höchste der Gefühle.

Top 25 Most Dangerous Programming Errors
ist eine Zusammenstellung von Klassikern der Programmierfehlerkunst, nur neu aufgelegt. Einige gefährlichen Programmierfehler, die SANS da nennt, sind für Javaprogrammierer aber ohnehin irrellevant.

L2FProd-Common Components bietet ein paar Komponenten, die man vor allem auch aus der Windowswelt kennt. Von früher kannte ich da noch das Skin Look And Feel. Common Components ist zwar nicht neu, aber absolut empfehlenswert für GUI Schrauber. Der JDirectoryChooser ist jedenfalls eine sehr nützliche Komponente und scheint gut zu funktionieren.