Donnerstag, 6. Juni 2013

E-Books lesen unter Linux

Es kommt zwar nicht besonders häufig vor, dass ich auf dem Computer-Bildschirm lange E-Book-Texte lese, hin- und wieder kann es aber ganz nett sein, ein paar Zeilen zwischendurch zu schmökern. Dafür gibt es inzwischen auch einiges an Lesesoftware, die ich hier kurz zusammenfassen möchte.

Der Klassiker, den es bereits sehr lange gibt, der mir aber nie besonders komfortabel erschien, ist der FBReader. FBReader enthält eine rudimentäre Bibliotheksfunktion ist im weiteren aber kaum für den Desktopgebrauch optimiert. Auch kapituliert FBReader am häufigsten vor EPubs, die nicht ganz Standardkomform sind.

Besser gefallen hat mir immer der Coolreader 3, den es ebenfalls für verschiedene Plattformen gibt. Auch Coolreader ist eigentlich mehr für Lesegeräte, als für den Desktop geeignet, was man ihm deutlich anmerkt.

Seit gut anderthalben Jahren gibt es den neuen epub3-Standard, der Interaktivität ins Leseerlebnis bringen soll. Leider bieten weder Coolreader noch FBReader Unterstützung für Epub3. Interessant ist hier der Azardi-Reader, der schon recht weit in der Epub3-Unterstützung ist. Leider ist Azardi closed Source und es gibt nur Debian-Pakete zum herunterladen. Azardi macht einen guten Eindruck, scheint sich von der Bedienbarkeit aber auf Tablets am wohlsten zu fühlen.

Wem alle drei Kandidaten nicht zusagen, kann noch auf die Browserbasierten Epub-Reader zurückgreifen. Für Firefox gibt es da EPUBReader und Lucifox. Tatsächlich ist der Browser erstaunlich gut für Gelegenheits-Leserei geeignet. Epub-Links werden direkt in die Bibliothek geladen und das Epub anschließend im Browser geöffnet. Mir gefällt EPUBReader hier im Gesamthandling am besten.

Über weitere, nennenswerte Lese-Anwendungen für Linux würde ich mich in der Kommentarfunktion freuen. Bestimmt kennt da jemand von euch noch etwas.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen